SHERPA

Die SHERPA Anwendung dient zur Auswertung von mikrobiologischen Resistenzinformationen aus SirWeb und anderen Systemen.

SHERPA

SHERPA (Software Helper for Epidemiological and Resistant Population Analysis) der Universität Zürich (Institut für medizinische Mikrobiologie) ist eine Software zur Auswertung IMM-eigener Resistenzprüfungsdaten (SirWeb) sowie von Resistenzdaten aus anderen Quellen (zum Beispiel EUCAST) exklusiv für das IMM. Die Software ist in der Lage, grafische Darstellungen zum Vergleich bakterieller Populationen auf der Basis von Resistenzdaten zu erzeugen.

Die Hauptfunktion der Software ist die Identifikation von mikrobiellen Subpopulationen („Clustern“, „Phänotypen“) basierend auf charakteristischen Resistenzmustern. Die Software hat zudem eine modulare, browserbasierte Anwenderoberfläche mit eigener Benutzerverwaltung und Rechtemanagement.

SHERPA ermöglicht die Auswahl von Spezies-Antibiotikum-Kombinationen und stellt die Populationsverteilungen in Histogrammen dar.

Die Software kann die standardisierte Festlegung und Abspeicherung von verschiedenen Systemen von Grenzwerten (Clincal Breakpoints, Cut-Offs) erlauben. Es stehen z.B. Systeme von Grenzwerten („CBPs“) verschiedener Institutionen zur Verfügung (EUCAST, CLSI, DIN, etc.), welche einer Bakterienspezies oder einer Gruppe von Bakterien und einem bestimmten Antibiotikum Grenzwerte von Resistenzdaten (z.B. mm, mg/L MHK) zuordnen, die den tatsächlichen Messwert in die Kategorien „Sensibel“, „Intermediär“, oder „Resistent“ einteilen. Alternative Systeme wie „ECOFF“ teilen dieselben Basisdaten in die Kategorien „Wildtyp“ oder „Nicht-Wildtyp“ auf. Eine Reihe von Messwerten kann parallel mit verschiedenen dieser Systeme gekennzeichnet werden.

Die manuelle Festlegung bzw. der Import IMM-eigener bzw. externer Referenzgrenzwerte ist möglich.

Die manuelle Eingabe bzw. der Import IMM-eigener und externer Resistenzprüfungsdaten ist möglich.

Der Export von Daten in Standardformate wie z.B. .csv oder .xls(x) ist möglich.